na dann will ich es mal tun.
Leider war ich die letzten 3 Wochen krank, dass ich nicht vorher - ohne Aufforderung - dazu kam.
Wie in den letzten Jahren auch, hatten wir mal wieder super Wetter - aber wenn Engel reisen......
Für viele war es wohl wieder das schönste alte Beka,nnte und Freunde wieder zu treffen. Es gab den ganzen Freitag ein großes "Hallo".
Für den Samstag gab es eine kurzfristige Änderung im Programm, da der Referent für die Kurzzeitpflege leider eine Woche vorher absagte, bzw sich nicht an unsere Einladung erinnern konnte

. Im Vorstand hatten wir aber bereits vorher überlegt, noch einen Beitrag zum Thema "therapeutisches Reiten" reinzuquetschen und somit brauchten wir da nicht lange überlegen. Die Referentin vom Kindersanitätshaus hat sich leider um 45 min verspätet.... ohne anzurufen.... so dass wir da ganz schön in der Luft hingen. Wir hatten den Vortrag dann nach dem Mittagessen verschoben, zu dieser Zeit machten aber viele Mittagsschlaf. Dazu kann ich dann nur sagen: Selber Schuld an die Referentin, die sich aber sehr viel Mühe gab. Viele Kinder konnten aber noch vor und nach dem Essen die mitgebrachten Rollstühle ausprobieren.
Frau Franzen und Frau Held von reha4kids stellten dann nach dem Kaffeetrinken ihr Konzept und ihre Seevilla Mariam vor. Das Angebot für Wochenend- und Ferienbetreuung fand großes Interesse.
Einige Eltern trafen sich dann zum Erfahrungsaustausch über Veränderungen bei Volljährigkeit der Pflegekinder.
Abends fand dann ein umfangreicher Erfahrungsautausch in kleineren Gruppen statt. Fragen waren hier z. B. Ferienbetreuung, Hilfsmittel aber auch Verschlechterung der Gesundheitssituation und evtl Sterben eines PK und die Verarbeitung davon. Gerade für die jüngeren noch am Anfang stehenden Pflegefamilien haben da noch viele Fragen.
Am Sonntag vormittag fand wie immer das therapeutische Reiten statt. Alle Kinder hatten wieder viel Freude dabei. Nach dem Mittagessen fand die Mitgliederversammlung und anschließend das obligatorische Fussballspiel statt.
Am Montag hieß es dann nach dem sehr fröhlichen Gottesdienst und dem Mittagessen wieder Abschied nehmen.
Mir ist leider aufgefallen, dass viele Mitglieder ein sehr hohes Maß an Anspruchsdenken gegenüber dem Verein haben, das finde ich sehr schade. Wir sind alles nur Menschen und machen die Arbeit ehrenamtlich, wenn dann mal was nicht bis ins letzte Detail organisiert ist, wird gleich rumgemeckert anstatt mal selber etwas in die Hand zu nehmen. Ich verstehe den Verein als eine Art Selbsthilfegruppe, wo eigentlich Jeder Jeden helfen sollte - schade.
So, nun hoffe ich, Eure Neugier etwas beruhigt zu haben. Vielleicht schreibt ja auch noch Sanna etwas.
LG Bisu